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Tulipan im Britzer Garten

Bezaubernd anders!

Ein Meer aus Blüten – intensiver als je zuvor

Rund um den Kalenderplatz, am Landeshaupthöhenpunkt und in vielen weiteren neuen Bereichen entfaltet sich dieses Jahr ein noch größeres Blütenmeer. 240.000 zusätzliche Frühblüher – fast doppelt so viele wie 2025. Statt Zuchtsorten gibt es jetzt mehr Wildtulpen und neue Frühlingsschönheiten wie Lerchensporn, Anemonen, Puschkinien oder Märzenbecher feiern dieses Jahr ihre Premiere im Park. Farben leuchten auf und fließen ineinander, während unsere Frühlingsboten von Jahr zu Jahr durch den Park wandern und euch an immer neuen Orten überraschen. Was bisher klar geordnet war, kann sich jetzt entfalten. Und ihr seid mittendrin.

Offizieller Start:
20. April 2026!

Blühen die Tulpen schon?

Britzer Blütenbarometer

Erste Blüten sind zu sehen!

Hier liegt Veränderung in der Luft

Die Tulipan entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. Sanft schwingende Pflanzungen, fließende Farben und freigestellte Sichtachsen bringen Bewegung in den Park. Gefüllte Sorten machen Platz für offene Blüten – und plötzlich summt und flattert es überall. Gleichzeitig entstehen neue Erlebnisräume wie das Blütenmeer am Kalenderplatz, unser Wiesenpanorama oder der luftig-leichte Birkenhain.

Die Tulipan begrüßt euch jedes Jahr ein bisschen anders

Nach intensiven Blütejahren brauchten unsere Böden dringend eine Verjüngungskur: Indem wir Verdichtungen gelockert und das Bodenleben in Schwung gebracht haben, konnten wir die Grundlage für eine gesunde, stabile und ganzjährige Bepflanzung schaffen und das Blüherlebnis damit für euch bis in den Herbst verlängern. Was früher jedes Jahr neu entstand, darf nun nachhaltig wachsen, sich weiterentwickeln und von Jahr zu Jahr noch lebendiger werden.

Entdeckt Berlins größte Tulpenshow

Ein farbenfroher Auftakt: Schon kurz vor dem Eingang Massiner Weg kündigen Frühblüher die Tulipan an und schaffen einen fließenden Übergang zwischen Stadt und Park, zwischen Alltag und Aufblühen.

Im Frühjahr breitet sich rund um den Eingang ein leuchtender Blütenteppich aus. Wildtulpen und die zartblauen Puschkinien verwildern gern, folgen ihren eigenen Wegen und verweben die Bereiche Jahr für Jahr neu miteinander. 

Was hier beginnt, setzt sich im Park fort – lebendig, überraschend, voller Leichtigkeit.

Der Blütenfächer am Landeshaupthöhenpunkt wurde in seiner bestehenden Farbigkeit weiterentwickelt. Neue Pflanzungen greifen das vorhandene Spektrum auf und vertiefen es.

Offene Blütenformen prägen das neue Erscheinungsbild. Sie schenken Insekten wertvolle Nahrung und Lebensraum und bereichern die Pflanzung durch ihre natürliche Ausstrahlung. 

Während einzelne Tulpensorten hier mit den Jahren immer weniger werden, gewinnen Laucharten und Wildtulpen an Ausdruckskraft. So wächst eine natürlichere Pflanzung heran, die das ganze Jahr über mit neuen Farben begeistert. Eine Vielfalt, die sich Jahr für Jahr entfaltet.

Das Natur-Refugium mit Kleinstgewässern und Sandlinse sowie die angrenzenden Gehölzflächen treten behutsam ins Licht.

Großzügige Zwiebelpflanzungen schenken dem Raum eine neue Strahlkraft: Gnomen-Tulpen, Wildtulpen und Damentulpen breiten sich wie bunte Teppiche aus, Prärie-Lilien bringen eine natürliche Leichtigkeit ein und der Kugel-Lauch setzt mit seinen schwebenden Blüten markante Akzente. Vom Frühling bis in den frühen Sommer hinein entfaltet sich in diesem lebendigen Gefüge aus feuchten und trockenen Zonen ein aufeinander abgestimmtes Farbspiel. 

Doch das Natur-Refugium hat noch viel mehr zu bieten als seine Blütenpracht: Es ist ein wertvoller Lebensraum für Wildbienen, Kröten und zahlreiche andere Nützlinge, die hier eine reiche Nahrungsgrundlage und geschützte Rückzugsorte finden.

Der Birkenhain tritt neu in Erscheinung: Zu den bestehenden Birken gesellen sich zwei weitere Arten, Himalaya-Birke (Betula utilis) und Kupfer-Birke (Betula albosinensis), sodass in Verbindung mit den vorhandenen Eichen ein vielfältiger Birkenhain entsteht.

Birken kommen besonders gut mit trockenen Sandböden zurecht und sind außerdem eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten. Die Raupen des Zitronenfalters fressen zum Beispiel gern die jungen Blätter.

Mit ihrem hellen Stamm, ihrem frühen Austrieb und dem luftigen Kronenbild prägt die Birke die besondere Stimmung dieses Ortes – als charakterstarker Parkbaum wird sie hier bewusst gefördert.

Im Frühling entfaltet sich eine fein abgestimmte Zwiebelpflanzung unter dem luftigen Dach der Birken. Die weißen Blüten von Schneeglöckchen und Glockenlilien sowie die zartblau blühenden Puschkinien greifen dabei das Farbspiel und die Zeichnung der Stämme auf.

Manchmal entsteht Größe nicht durch mehr Fläche, sondern durch Verbindung. Was zuvor in einzelne Bereiche gegliedert war, wächst jetzt sichtbar zusammen. Insektenfreundliche Wiesenstauden wurden neu gesetzt oder in die Fläche verteilt. Mehr als 40.000 zusätzliche Zwiebeln setzen jede Menge frische Akzente. 

Im Frühjahr durchziehen die zauberhaft bunten Frühblüher die Fläche, Farben verdichten sich und beginnen miteinander zu tanzen. Nach dem Frühling lösen sich die Blüten sanft in der wachsenden Wildhochstaudenflur auf – eingebunden in den fortlaufenden Rhythmus.

Auf den gemähten Wegen könnt ihr mitten durch die Wiese spazieren und euch die Blüten und ihre geflügelten Besucher aus nächster Nähe anschauen.

Ein Ort zum Verweilen und Genießen: Freigestellte Sichtachsen öffnen den Raum zu den wichtigen Blickpunkten im Park. Der Platz ist wieder sichtbar ein Teil des Ganzen und fügt sich in die umgebende Landschaft ein.

Statt einer dichten Hecke rahmt nun eine lichte, insektenfreundliche Wildstaudenpflanzung die Fläche. Solitärgehölze prägen die Atmosphäre eines offenen Waldrands – darunter verweben sich Stauden, Gräser, Farne und Zwiebeln zu einem lebendigen Saum. Der Übergang ist fließend, der Platz eingebettet statt abgegrenzt.

Kräftig leuchtende Wildtulpen lenken im Frühjahr den Blick weiter in die farbintensiven Flächen des Parks. Gelbe Narzissen und blaue Hasenglöckchen begleiten euch auf eurem Weg. 

Holzpodeste und Bänke laden zum Verweilen und Genießen ein. Der Platz wird mal zum Treffpunkt, mal zum Ruhepol. Ein Ort, an dem man sich unterhalten, gemeinsam essen oder einfach nur den Blick weit werden lassen kann.

Auch wenn es jetzt noch nicht so aussieht: Die Arkadien bilden bald das blühende Band, das die Bereiche der Tulipan miteinander verknüpft. 

Was ist der Plan? Die in die Jahre gekommenen Holzbögen werden ersetzt und auch der Raum darunter darf nach vielen Jahren intensiver Blütenfülle aufatmen. Die Böden wurden bereits sorgfältig gelockert und gestärkt.

Noch in diesem Frühjahr bringen wir eine insektenfreundliche Ansaat aus, die euch mit ihrer langen Blühzeit durch die Saison begleitet. Im Herbst folgen neue Stauden, die das ganze Jahr über abwechselnd mit ihren Blüten begeistern. Was einst Jahr für Jahr neu gepflanzt wurde, darf nun bleiben und wachsen. 

Der Rasen weicht großzügigen Pflanzflächen, die dem Raum eine fließende, natürliche Dynamik verleihen. Gräser und Stauden wachsen in unterschiedlichen Höhen, neigen sich zueinander, schwingen im Licht und greifen den Rhythmus der Holzelemente auf. Zwischen den Stauden leuchten im Frühjahr Zehntausende neu gesetzte Frühblüher auf. 

Aus der jährlich wechselnden Tulpenschau entsteht so nach und nach ein dauerhaftes Blütenbild, das von Saison zu Saison vielschichtiger wird. Ihr werdet sehen, das Warten lohnt sich!

Ränder gehören zu den interessantesten Vegetationsräumen, denn wo Gegensätze aufeinandertreffen, entsteht Spannung. Diese natürliche Dynamik wird hier bewusst aufgegriffen und behutsam angestoßen.

Die „Zwischentöne“ sind das Bindeglied zwischen den angrenzenden Bereichen und bilden gleichzeitig den Rahmen für die Neupflanzungen entlang der Arkadien. Pflanzen tasten sich vor, behaupten ihren Platz, weichen zurück, verbinden sich neu.

Im Rasen haben wir Tausende neue Zwiebeln gesetzt. Ab März durchziehen die Frühblüher das Grün, breiten sich wie Farbwellen aus und verwandeln den einst unscheinbaren Übergang in einen blühenden Lebensraum.

Das Dach der Gastronomie am Kalenderplatz erwacht zu neuem Leben. Aus der bislang eher zurückhaltenden Rückseite des Gebäudes wird ein Blütenmeer, das im Frühjahr seine ganze Leuchtkraft entfaltet. Wilde Krokusse, zarte Primeln und die kleinen Gnomen-Tulpen setzen lebendige Akzente und lassen das Dach wie eine schwebende Blumenwiese erscheinen.

Die Zwiebeln schauen dabei buchstäblich über den „Tellerrand“ hinaus: Sie finden sich nicht nur auf der Dachfläche, sondern auch in angrenzenden Bereichen wieder. So entstehen visuelle Verbindungen zwischen den Räumen, und die Pflanzen können sich ihren Lieblingsplatz selbst aussuchen. 

Wer die Treppe bis ganz nach oben erklimmt, hat vom Dachgarten aus übrigens eine tolle Aussicht über den Kalenderplatz und den See – besonders zum Sonnenuntergang.

Rund 40.000 neue Zwiebeln wurden am Kalenderplatz gesetzt. Ausdrucksstarke Tulpensorten entfalten ihre ganze Kraft, begleitet von duftenden Hyazinthen und strahlenden Narzissen. Wo der Blick auch hinfällt, blüht es.

Der Kalenderplatz wird im Frühling zu einem farbenfrohen Highlight der Tulipan – ein Platz, an dem der Frühling nicht nur beginnt, sondern in seiner ganzen Intensität gefeiert wird.

Unter dem dichten Blätterdach der alten Kastanien wird die bestehende Unterpflanzung aus Stauden und Gräsern ergänzt und in ihrem Charakter gestärkt – leise, aber spürbar.

Hier, im Geflecht aus starken Wurzeln und jahrzehntelang gewachsenem Boden, ist Raum ein kostbares Gut. Wasser und Nährstoffe werden geteilt, Licht fällt gefiltert durch die Kronen. Jede Pflanze, die hier ihren Platz findet, ist bewusst gewählt.

Kleinblütige Zwiebeln wagen den ersten Schritt. Im Frühjahr legen sie einen feinen, farbigen Schleier über den Boden. Ein leises Aufleuchten im Schatten der alten Bäume. Zusammen mit neuen Staudenpflanzungen wie der Nesselblättrigen Glockenblume oder der Weißen Sommer-Wald-Aster entsteht ein zarter Blütenteppich, der den historisch gewachsenen Charakter der Kastanienallee unterstreicht.

Nach dem Frühling geht's erst richtig los

Bisher war die Tulipan das Highlight im Frühling. Und jetzt? Bietet sie Blütehöhepunkte von März bis Oktober. Nach Tulpen & Co. übernehmen zukünftig unsere großflächigen neuen Staudenpflanzungen die Bühne, lassen Farben weiterwandern und füllen den Park mit Leben. So wächst Schritt für Schritt ein ganzjähriger Blütenhain, der jede Saison vielfältiger wird und immer wieder neue Gründe für einen Besuch bietet. Das ist die Tulipan – bezaubernd anders!